Fachdienst Frühintervention
Fachdienst

Fachdienst Frühintervention beim Glücksspiel

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Mein Name ist Veit Wennhak. Ich bin Politologe und Jugendarbeiter.

Ich möchte Ihnen heute ein neues Angebot in der Jugend- und Suchthilfelandschaft in Frankfurt am Main vorstellen, den Fachdienst Frühintervention beim Glücksspiel.

Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene spielen Glücksspiele. Eine Studie des „Centre for Drug Research“ der Universität Frankfurt am Main zeigt, dass 2012 etwa 10% der Jugendlichen in Frankfurt am Main regelmäßig Glücksspiele um Geld spielen.

Glücksspiele bergen ein hohes Suchtrisiko: Aus Spiel wird Ernst, aus Leidenschaft wird Abhängigkeit. Das Glücksspiel bestimmt den Alltag der Betroffenen und kann zu massiven finanziellen und sozialen Problemen führen.

Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main und die Suchtberatung des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main haben deshalb den Fachdienst Frühintervention beim Glücksspiel ins Leben gerufen.

Ziel ist der Aufbau eines stadtweiten Angebotes der Früherkennung und Frühintervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16-25 Jahren. Dazu ist heute eine Netzwerkarbeit zwischen Beratungsstellen, Jugendhilfe und Schulen unerlässlich.

Wenn Sie sich über die rechtlichen Aspekte und Gefahren der Glücksspielsucht bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Möglichkeiten der Früherkennung problematischen Spielverhaltens und Beratungsangebote informieren möchten, sprechen Sie mich an. Ich lade Sie ein, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Herzliche Grüße!
Veit Wennhak


Informationen als PDF zum Download

Flyer mit allen Infos | Informationen für Jugendliche


MEINE ANGEBOTE FÜR SIE:

Inhouse-Schulungen für Lehrkräfte und Fachkräfte der Jugendarbeit. Sensibilisierung für Glücksspiele und problematisches Spielverhalten. Erarbeitung von Merkmalen zur Früherkennung. Termine nach Absprache, Dauer etwa drei Stunden.

Schulungsangebote zu speziellen Themen wie:
- Neue Entwicklungen bei Glücksspielangeboten
- Gesetzliche Rahmenbedingungen
- Früherkennung und Frühintervention
Vier Termine im Jahr (Dauer etwa drei Stunden). Bitte kontaktieren Sie mich.

Interaktive Informations- und Präventionsveranstaltungen zum Thema Glücksspiel mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Rahmen eines Projekttages in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Jugendhäusern und Sportvereinen (Dauer etwa 4 Stunden).

Einzelberatung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Räumen des Fachdienstes.

Beratungsangebot vor Ort. Aufsuchende Beratung in den Lebenswelten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Ziel, sie für den Besuch in einer Beratungsstelle zu motivieren.

Beratung von Angehörigen, individuelle Hilfe- und Therapieplanung für betroffene Jugendliche und junge Erwachsene.

Kooperation mit Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen, Jugendhäusern und Arbeitskreisen.

Kontaktaufnahme mit Glücksspielanbietern
Sensibilisierung für problematisches Spielverhalten und Information über Beratungsangebote.

Versand von Werkzeugen
- Selbsttests für Jugendliche (Fragebögen)
- Informationsmaterial („Total verzockt?“ „Zu hoch gepokert?“ etc.)
- Didaktisches Material („Suchtbarometer“, „Süchte raten“,
- „Wenn-Ich-Karten“, „Spiel ums Glück“, „Glücksspielquiz“, etc.)


Fragen zur Einschätzung des Beratungsbedarfs
  1. Ist Automatenspiel ein Thema bei den Jugendlichen, mit denen Sie arbeiten?
  2. Sind Sportwetten (Tipico oder ähnliches) ein Thema?
  3. Ist Online-Poker ein Thema?
  4. Arbeiten Sie mit Jugendlichen, die mit Gewinnen bei Automatenspiel, Sportwetten oder Online-Poker prahlen?
  5. Wenn Sie betreffende Jugendliche auf Verluste beim Spielen ansprechen, reagieren diese Jugendlichen dann bagatellisierend oder aggressiv?
  6. Gibt es Jugendliche in Ihrem Umfeld, die alle möglichen Spiele (Billard, Kicker, Tischtennis etc.) um Geld spielen möchten?
  7. Bekommen Sie in Ihrem Alltag mit, dass junge Erwachsene Wettscheine für Minderjährige bei der Wettannahmestelle abgeben?
  8. Prahlen minderjährige Jugendliche, mit denen Sie arbeiten damit, dass sie Zugang zu Spielotheken haben?
  9. Kennen Sie Jugendliche, die über spielende Angehörige erzählen?
  10. Beobachten Sie Jugendliche, die sich bei anderen Jugendlichen regelmäßig Geld leihen (müssen)?

Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit „ja“ beantworten, besteht Handlungsbedarf. Bitte kontaktieren Sie mich.

Die Angebote des Fachdienstes sind für Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen in Frankfurt am Main kostenfrei. Eventuell anfallende Raummieten und Bewirtung werden nach Absprache in Rechnung gestellt.


KONTAKT

Ihr Ansprechpartner:
Veit Wennhak

Evangelische Suchtberatung Frankfurt am Main
Wolfsgangstraße 109, 60322 Frankfurt am Main

Fon: 069-1505 9034
Fax: 069-1505 9031
E-Mail: veit.wennhak@frankfurt-evangelisch.de

Offene Sprechstunde: Jeden Dienstag 14 – 17 Uhr
für Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Lehrer und Fachkräfte der Jugendarbeit
Telefon-Sprechzeiten: Mo 10-12 Uhr, Do 15-17 Uhr

Veit Wennhak, 069-1505 9034
Beratung nach Vereinbarung


SO FINDEN SIE UNS :

U 1, 2, 3, 8 Haltestellen Holzhausenstraße bzw. Grüneburgweg

 

Projektfinanzierung: Im Kooperationsverbund mit der Fachstelle Prävention, VAE

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